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Testberichte
Große Heimkinomomente
Die Bildqualität der Blu-ray erlaubt riesige Bilddiagonalen.
Aufbau einer Heimkinoleinwand
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Die Bildqualität der Blu-ray erlaubt riesige Bilddiagonalen, die lediglich durch Großbildprojektion erreicht werden. Doch neben dem passenden Heimkinobeamer wird die Bildfläche meist sträflich vernachlässigt. Wir haben für Sie das große Vorbild im eigenen Heimkino nachempfunden.
Unterstützung erhielten wir vom Leinwandanbieter WS-Spalluto, der uns neben dem "P-Frame"-Modell ein hochwertiges Leinwandtuch sowie die passenden Stative zur Verfügung stellte.
Im Normalfall installieren Sie diese Leinwand natürlich fest am Mauerwerk, sodass der Eindruck nahtloser erscheint als in unserem Beispiel.
Die variablen Blenden erlauben sowohl die horizontale als auch vertikale Maskierung. Dabei gilt es allerdings zu beachten, dass die Maskierung auf die Projektion ohne Vorsatzlinse ausgerichtet ist. Wer beim Kinoformat eine verbreiterte Bildfläche wünscht, muss auf alternative Modelle im 21:9-Seitenverhältnis ausweichen.
Der Aufbau
Zunächst gilt es, die vier begrenzenden Rahmenteile kopfüber auf den Boden zu legen, sodass beim späteren Aufrichten der Leinwand nicht der komplette Rahmen gedreht werden muss.
Die obere und untere Begrenzung beinhalten die Maskierungen für das 21:9-Format und fallen entsprechend wuchtig aus. Die Motoren sind hingegen nur an der Oberseite platziert, ein straffer Seilzug ermöglicht die gleichzeitige Verschiebung beider Maskierungen. Die obere Begrenzung erlaubt zudem die Anpassung an das 4:3-Bildformat, indem Seitenstreifen heruntergleiten. Leider können durch die mangelnde Fixierung an der Unterseite Probleme auftreten, falls die Leinwand nicht exakt senkrecht aufgestellt wird.
Dann nämlich stoßen die Maskierungen an die Unterseite der Leinwand, anstatt wie vorgesehen hinter dem Rahmen zu verschwinden. Generell erschien uns die Konstruktion im Detail etwas lieblos, da sowohl die Verarbeitung als auch der große Freiraum zwischen Rahmen und Leinwand bei naher Betrachtung nicht ganz ausgereift wirkten. Pluspunkte sammelt das Konzept aufgrund des einfachen Zusammenbaus. Der Rahmen wird lediglich zusammengesteckt, wobei ein seitenverkehrter Zusammenbau durch angepasste Spaltbreiten vermieden wird.
Dann heißt es nur noch, die beiliegenden Schrauben festzuziehen und das Leinwandtuch an der Hinterseite zu spannen. Druckknöpfe erleichtern die Anbringung des Tuchs und garantieren eine homogene Projektionsfläche ohne störende Falten oder Wölbungen.
Damit bei seitlicher Betrachtung das Konstrukt tatsächlich wie ein Bilderrahmen wirkt, verhindern aufgesteckte Blenden neugierige Blicke. Weitaus mehr handwerkliches Geschick als der Aufbau der Leinwand erfordert der Anschluss der motorisierten Steuerung. Im Normalfall sollten Sie die Kabel in der Wand an die entsprechende Stelle verlegen, ein separat erhältlicher Infrarotempfänger ermöglicht eine Fernsteuerung der Maskierung.
Das Bilderlebnis
Ganz gleich, wie gut Ihr Projektor ist: Eine Maskierung beflügelt mit allen Beamern den subjektiv empfundenen Bildeindruck. Durch die komplette Abdunkelung der schwarzen Balken erscheint das projizierte Bild wie ein Fenster in eine Parallelwelt. Der breite Rahmen der "P-Frame"-Leinwand steigert zusätzlich die empfundene Bildtiefe. Natürlich erzeugt auch diese Leinwand im eigentlichen Sinne keine besseren Ergebnisse als die Verwendung einer weißen Oberfläche, dennoch ist es erstaunlich, wie gewinnbringend sich die vollständige Maskierung auf unsere Wahrnehmung niederschlägt.
Als Höhepunkt konnten die Gäste unseres Frühjahrsempfangs die Vorteile der maskierbaren Rahmenleinwand bestaunen und selbst den Laien wurde klar: Großbildprojektion ohne Maskierung? Nein Danke!
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Weitere Informationen:
• HD+TV Ausgabe 03/2009
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