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Auflösung und Bildrate

Als Auflösung bezeichnet man die Anzahl der Bildpunkte, aus denen ein Film- oder Fernsehbild aufgebaut ist. Umgekehrt wird über die Auflösung auch die Menge an Bildpunkten angeben, die ein Fernsehgerät maximal darstellen kann. Ein klassischer Röhrenfernseher im PAL-Standard kann 576 Zeilen mit jeweils 768 Bildpunkten (Pixeln) anzeigen. Ein solches Bild besteht aus rund 414 000 Pixeln. Ein PAL-Signal hat eine feste Bildwiederholrate von 25 Bildern pro Sekunde, das zumeist jedoch im Zeilensprungverfahren, mit abwechselnd zwei mal 25 Halbbildern, resultierend in 50 Bildern pro Sekunde übertragen wird.


HDTV bietet im 1080i-Standard gegenüber PAL
eine fünfmal so hohe Auflösung, bei 720p sieht man
immerhin noch mit 2,2fach höherer Auflösung

Die Standard-Formate im Bereich von HDTV werden zumeist durch Angabe der vertikalen Auflösung plus Anfangsbuchstabe des Bildverfahrens, das heißt Interlaced für Halbbilder oder Progressive für Vollbilder, abgekürzt. Die Kürzel "720p" und "1080i" stehen dabei für die beiden bedeutendsten HD-Formate in der Fernsehübertragung. Abgesehen davon gibt es natürlich noch weitere HD-Formate, wie beispielsweise "1080p24", das besonders im Heimkinobereich eine zunehmend wichtige Rolle spielt. Es folgt eine kurze Übersicht.

720p

"720p" bedeutet, dass das HD-Bild mit 720 Zeilen und in Vollbildern ("progressiv") dargestellt wird. Übliche Bildwiederholraten in der progressiven 720er Auflösung sind 25 Vollbilder, basierend auf der PAL-Norm, sowie 30 Vollbilder, basierend auf der NTSC-Norm. Angaben wie 720p25 oder 720p30 bestimmen also die Bildfrequenz des HD-Signals näher. Mit einer Auflösung „720p“ können bis zu 921 000 Bildpunkte auf dem Display erscheinen. 720 Zeilen ist in Sachen Bildauflösung die Mindestanforderung für Geräte, die die HD ready-Zertifizierung erhalten können.

1080i

"1080i" steht für ein HD-Signal mit 1080 Bildzeilen, das "interlaced", also in Form von Halbbildern übertragen wird. Entsprechend werden bei 1080i standardmäßig 50 Bilder pro Sekunde (PAL) oder 60 Bilder pro Sekunde (NTSC) angezeigt. Eine 1080er Auflösung im Zeilensprungverfahren erzeugt rund 2 Millionen Bildpunkte auf dem Fernsehschirm und ist das derzeitige Maximum in der Fernsehübertragung.

1080p24

Wie das "p24" bereits anzeigt, handelt es sich bei "1080p24" um ein HD-Signal mit 1080 Bildzeilen und einer Wiederholrate von 24 Vollbildern pro Sekunde. Dieses Format enstpricht genau der Bildrate eines Kinofilms und kommt derzeit ausschließlich auf Blu-ray-Discs zum Einsatz. Da die Bildrate von den quasi standardmäßigen 50/60 Hz abweicht und das 1080p24-Signal im TV-Bereich relativ jung ist, unterstützen noch nicht alle Blu-ray-Player und HDTV-Geräte eine saubere und ruckelfreie Anzeige des Kinonorm-Formates. Heimkinofreunde sollten das bei der Anschaffung neuer Geräte besonders beachten.

Schon gewusst? Analoges Fernsehen bringt rund 158 000 Bildpixel auf den Bildschirm.

Schon gewusst? Progressive Bilder, also Vollbilder, geben im Vergleich zu Interlace-Bildern der gleichen Auflösung mehr Schärfe und Detailtreue, weil das Bild voll aufgebaut wird. Den Unterschied merkt aber ein „normaler“ Zuschauer meistens nicht.














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