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Anschlüsse
Breitbandige Eingänge
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| HDTV–Signale können nicht über die Composite- oder S-Video-Buchse, sondern nur über spezielle breitbandige Schnittstellen der Geräte empfangen werden. Folgende Anschlüsse ermöglichen die Darstellung eines verlustfreien hochauflösenden Bildes: die digitalen Schnittstellen HDMI und DVI sowie jeweils in der Verbindung mit einer der Erstgenannten der analoge YUV-Eingang. |
HDMI
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| Mit einer Bandbreite von bis zu 5 GBit/s lassen sich alle heute bekannten Video- und Audioformate digital und in voller Qualität über ein HDMI-Kabel transportieren. Bis zu acht Audiokanäle können so übertragen werden. Die Datenrat beträgt fünf Gigabit pro Sekunde. So lassen sich beliebig viele Komponenten miteinander verbinden. Zusätzlich sorgen HDMI-eigene Protokolle für eine einheitliche Fernbedienungsfunktion. Die volldigitale Schnittstelle für Multimediaanwendungen wurde Mitte 2003 entwickelt. Seit dem 1. Juli 2005 muss die 19polige HDMI-Schnittstelle über den Kopierschutz HDCP (High Bandwith Digital Content Protection) verfügen. |
 HDMI steht für 'High-Definition Multimedia Interface' |
| Schon gewusst? Alle DVI-Signale können via HDMI übertragen werden- umgekehrt funktioniert das nicht ganz – der Audioteil fehlt. Das kann aber durch Adapter ausgeglichen werden. |
DVI
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| Digital Visual Interface – Durch diese digitale Schnittstelle können nur Bilddaten übertragen werden. Damit werden die Informationen direkt und ohne zusätzliche Umwandlung übertragen. Die 24polige Verbindung gibt es zwei Ausführungen: DVI-D und DVI-I. DVI-D steht für ‚Digital Only’, damit können nur digitale Videodaten übertragen werden, DVI-I weist auf eine integrierte Version hin, es können also neben digitalen auch analoge Videodaten verarbeitet werden. Für ein einwandfreies Funktionieren von DVI für Videodaten, wie beispielsweise von der DVD, muss auf beiden verbundenen Geräten der Kopierschutz HDCP orrekt vom Hersteller implementiert werden. |
 Jede HDMI-Buchse verarbeitet den Kopierschutz HDCP; bei einer DVI-Schnittstelle muss jedoch HDCP extra vermerkt sein |
YUV
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| Das oft einfach als Komponentensignal bezeichnete analoge Signal gibt Bildsignale aus und ist für die Einfärbung des Bildes zuständig. Die Informationen werden nach Helligkeit (Y) und nach den beiden Farbsignalen Rot (U) und Blau (V) getrennt. Der YUV-Anschluss (3-facher Cinch-Stecker) ist erst in Verbindung mit einem DVI- oder HDMI- Anschluss (oder auch beide zusammen) HDTV-tauglich. |
 YUV ist nicht zu verfehlen: ein dreifacher Cinch-Stecker mit rotem, blauen und grünem Eingang |
HDCP
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= High Bandwith Digital Content Protection
Das Grundprinzip des gemeinsam von Intel und Silicon Image entwickelten Kopierschutzes HDCP beruht darauf, dass die zu übermittelnden Daten erst im Abspielgerät ver- und im Ausgabegerät entschlüsselt werden. HDCP verhindert unberechtigtes Kopieren oder Wiedergeben geschützter Inhalte. Dabei kann eine Übermittlung der Daten nur dann stattfinden, wenn beide Geräte über den HDCP-Algorithmus verfügen, d.h., wenn für das Empfangsgerät die Rechte auch „bezahlt“ wurden. Ist dies nicht der Fall, erhält der Nutzer eine Fehlermeldung und der Bildschirm bleibt schwarz. Um hochauflösende Fernsehbilder zu gewährleisten, ist es notwendig, dass alle digitalen Eingänge (DVI und HDMI) HDCP unterstützen. DVI-Anschlüsse müssen explizit als HDCP-kompativel gekennzeichnet werden, HDMI läuft hingegen immer mit dem HDCP-Protokoll. Neu: Seit dem 1. Juli 2005 gilt die Reglementierung, dass jede HDMI-Schnittstelle an Geräten den Kopierschutz HDCP vorweisen muss. |
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