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Denon AVC-A1HD
Funktionen und Anschlüsse sind bei diesem
Verstärker im Überfluss vorhanden
und im Falle des Denon AVC-A1HD kann
die Begutachtung eine ganze Weile dauern.
Auch alle Anschlusstypen hier aufzulisten, würde
den Rahmen sprengen, deswegen kurz und
trocken ein paar wirkliche Highlights: Neben
elf soliden Anschlussterminals für die Lautsprecher
finden sich ein Netzwerk- und WLAN-Port,
sechs HDMI-Eingänge und zwei Ausgänge, vier
Triggeranschlüsse für die Schaltung weiterer
Hardware und Komponenten- sowie koaxiale
Audioeingänge im BNC-Format. Besonderer
Clou: Im dualen HDMI-Modus kann eine Quelle
gleichzeitig an die zwei HDMI-Ausgänge verteilt
werden, um zusätzlich zum Heimkino beispielsweise
auch einen Fernseher zu versorgen. Dies
gelingt sogar mit Blu-rays. Neben unzähligen
weiteren wichtigen Anschlüssen kann man eigentlich
sicher sein, diese niemals gänzlich auszuschöpfen
– somit sollte der Koloss eine ganze
Weile der Wächter über die Anschlusswelt im
Heimkino darstellen. |
Massivaufbau
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Zur Verarbeitung lässt sich sagen, dass in diesem
Punkt ganze Arbeit geleistet wurde. Hinter
einer soliden Metallklappe verbergen sich die
Frontbedienelemente und sorgen dafür, dass
das Gerät an Tasten nicht überfrachtet wirkt.
Gleiches gilt für beide Fernbedienungen. Der
Hauptgeber ist mit einem zugegebenermaßen
gewöhnungsbedürftigen Touch-Panel bestückt.
Die Folientasten erlauben es, zahlreiche Geräte
im Heimkino zu steuern. Bei der Fülle an Funktionen
bleibt selbst die Fernbedienung wunderbar
übersichtlich.
Das OSD des Gerätes hält für den Denon-Neuling
einige Tücken bereit, denn je nach aktivierter
Funktion erscheinen oder verschwinden
manche Menüpunkte aus dem Blickfeld. In den
Weiten der Elektronik im Inneren schlummert
eine Audyssey-Autoeinmessung. Diese verspricht,
unkontrollierten Raumklang zu besänftigen
und den Frequenzgang zu korrigieren, um
das Optimum aus den eigenen vier Wänden
herauszuholen.
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Klangkontrolle
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Gesagt – getan. Die Messung von acht Positionen
sollte innerhalb von 20 Minuten beendet
sein. Im Optimalfall versorgt der Denon sieben
Lautsprecher und drei Subwoofer für vollendeten
Heimkinogenuss. Wer lieber mit einem separaten
Messmikrofon einmessen möchte, für
den bietet Denon auch die Möglichkeit, dieses
an einem Eingang auf der Rückseite anzuschließen.
Nach Beendigung der automatischen Einmessung rückt
gleich ein weiterer wichtiger
Punkt in das Auge des Betrachters. So kann man
neben einem manuellen Equalizer, welcher auf
Wunsch die Messdaten des Audyssey-Systems
im begrenzten Rahmen übernehmen kann, bis
zu neun getrennte, aber festgelegte Frequenzbänder
einstellen.
Zudem bietet die EQ-Taste noch die Möglichkeit,
Audyssey oder Audyssey-Flat zu wählen. Da im
normalen Audyssey-Betrieb die Hochtonabsenkung
relativ deutlich zutage tritt, kann diese mit
der Flat-Funktion kompensiert werden. In unseren
Tests hat sich dieser Modus als erste Wahl
herausgestellt. Generell lässt Audyssey dem
Nutzer leider recht wenig Spielraum bei der
Begradigung des Raumklangs. Da kein System
perfekt funktioniert, kann man in Extremsituationen
leider nur auf die interne Klangregelung
zurückgreifen: an dieser Stelle also ein Appell an
die Audyssey-Entwickler, dem Nutzer flexiblere
Möglichkeiten in die Hand zu geben.
Ein weiteres schönes Detail des Denon besteht
in dem Audyssey Dynamic-EQ. Diese Funktion
sorgt dafür, dass bei geringen Lautstärken die
tiefen und hohen Frequenzen dynamisch angehoben
werden. Ein transparentes und stimmiges
Klangbild bei Wohzimmerlautstärke ist
der angenehme Nebeneffekt. Zudem gibt die
Kontrollfunktion Übersicht über den Audyssey-
Frequenzgang. Diese steht im Menü zur
Verfügung und zeigt die korrigierte Kurve für
alle Lautsprecher. So erhält der Hörer zumindest
eine optische Rückmeldung über die Veränderung
am Klangbild. Auch videoseitig verrät der
AVC-A1HD dem Nutzer, welche Auflösungen
die Geräte an der HDMI-Schnittstelle beherrschen.
Nun kann es endlich losgehen – es darf
gehört werden.
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Knackig, frisch und transparent
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In Bezug auf die Endstufensektion des Denon
kann sich der Nutzer über einen vielseitigen
Einsatz wahrlich nicht beklagen. Die insgesamt
sieben Endstufen können auf die elf Lautsprecherterminals
frei zugewiesen werden – egal
welche Beschallungssituation damit zu Hause
realisiert werden soll, mit dem AVC-A1HD stehen
alle Wege weit offen.
Was der Denon an Energie mobilisiert, kann
bereits nach den ersten Hörminuten als hervorragend
bezeichnet werden. Homogen bis in
hohe Lautstärken hinein bringt man mit diesem
Schlachtschiff auch gestandene Boxen an ihre
physischen und akustischen Leistungsgrenzen.
Dabei hat der Verstärker meist nur ein müdes
Lächeln übrig. Völlig gelassen und ohne die
sonst bekannten Dynamikeinbußen kann man
selbst bei Spitzenpegeln noch von einem stressfreien Klangbild und voller Bandbreite sprechen.
Kurze Signalwege im Inneren des Gerätes und
ein erstklassiges Verstärker-Design holen das
technische und physikalische Optimum heraus.
Nicht zuletzt sorgt der monströse Ringkerntrafo
für eine stabile Spannungsversorgung: das A
und O eines soliden Verstärkeraufbaus. Doch
nicht nur klanglich spielt Denon in der Oberliga,
sondern auch auf der Videoseite warten erstklassige
Bauelemente auf die Bildausgabe. In Denon AVC-A1HD werkelt im Inneren der hochwertige
HQV-Realta-Chip, welcher Herz und
Seele der Videoverarbeitung darstellt. Dieses
Stück Silikon macht es möglich, dass auch analoge
SD-Videobilder in guter Qualität auf die
digitale Ebene konvertiert werden. Dabei funktioniert
die Skalierung fehlerfrei.
Auch der interne Vollbildkonverter verrichtet
seinen Dienst ohne Mängel. Besonders hervorzuheben
ist hier die interne Aufwertung
von Videomaterial. So lassen sich auch Camcorder-
Aufnahmen und Bonusmaterial von Filmen
in erstklassiger Qualität genießen.
Einziges Problem, das wir im Test feststellten,
ist die Konvertierung an der FBAS-Schnittstelle.
Leichte Überschwinger in Farb- und Helligkeitsbereichen
trüben die Aufwertung von der
einfachen Videoschnittstelle. Stellt sich nur die
Frage, wer an einem 5 500-Euro-Heimkinoreceiver
ein Videokabel anschließt.
Insgesamt beschert der Denon dem Heimkinoprofi ein sorgenfreies Leben. Einfach das Kabel
anstecken: Egal für welches Videoformat sich
entschieden wird, man kann sicher sein, immer
das beste Ergebnis zu erhalten. Ebenfalls als
sehr nützlich erweist sich die separate Bildeinstellung
für jeden Eingang. Somit können trotz
hervorragender Bildwandlung persönlich alle
Werte für Helligkeit, Kontrast, Schärfe usw.
angepasst werden. Zusätzlich kann der AVReceiver
noch mit über USB- und Netzwerkanschlüssen
sowie WLAN-Funktionalität punkten.
Bei Einbindung in das heimische Netzwerk
können Software-Updates geladen, Internetradio
gehört und Musik über das Netzwerk gestreamt
werden. Was will man also mehr?
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Oberliga
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Bei der Masse an technischen Innovationen
und Funktionen, die der Denon AVC-A1HD in
sich birgt, könnte man meinen, dass sich die
Entwickler selbst übertreffen wollten. Und
nichts Geringeres war auch das Ziel. Man würde
nicht lügen, wenn man behauptet, dass in
diesem Gerät das momentan technisch Machbare
und das in berauschender
Ton- und Bildqualität.
Geboten werden einwandfreie Ergebnisse
dank modernster Video- und Klangverarbeitung
an fast 100 Anschlüssen zu einem fairen
Preis. In Bezug auf die Gesamtqualität bietet
der AVC-A1HD die neue Referenz in Sachen
Heimkino. |

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